Donnerstag

Doktor Proktor und das beinahe letzte Weihnachtsfest

 Autor: Jo Nesbo

ISBN: 8203261914

Im Arena Verlag am 18.9.2017 erschienen

Rezensionsexemplar: Nein

Quelle: Verlag




Inhaltsangabe:

Da bahnt sich eine Katastrophe an! Herr Thrae besitzt die Rechte an Weihnachten. Nur wer bei ihm einkauft, darf auch Weihnachten feiern. Aber er hat nicht mit Lise und Bulle gerechnet, die so eine Ungerechtigkeit nicht hinnehmen. Was für ein Glück, dass Doktor Proktor den Weihnachtsmann persönlich kennt. Jetzt braucht es jede Menge Zeitseife und natürlich Pupspulver, damit die Geschenke für die Familien noch rechtzeitig unter dem Baum landen.

Quelle: goodreads.com


Über den Autoren: 

Der Bestsellerautor, der Profi-Fußballer werden wollte: Wer skandinavische Kriminalliteratur liebt, entdeckt schnell den norwegischen Schriftsteller und Musiker Jo Nesbø. 

Seine in 47 Sprachen übersetzten Romane beinhalten alles, was ein leidenschaftlicher Krimifan schätzt, – einen oder mehrere brutale Morde, einen kauzigen Kommissar und jede Menge Nervenkitzel. Der 1960 in Oslo geborene Nesbø bekam die Literatur sprichwörtlich in die Wiege gelegt, da seine Mutter Bibliothekarin war. 

Zunächst hatte er komplett andere Ambitionen. Sein Ziel bestand darin, Profi-Fußballer zu werden. Dieser große Traum zerplatzte aber wegen eines Kreuzbandrisses. Nach seinem Studium an der Norwegischen Handelshochschule arbeitete Nesbø als Finanzanalyst und als Aktienhändler. Gleichzeitig tourte er als Gitarrist und Sänger der erfolgreichen norwegischen Band „Di Derre“ durch das Land. Diesen außergewöhnlichen Balanceakt beendete er nach einigen Jahren.

Nach einer Auszeit in Australien schrieb er 1997 während des 30-stündigen Rückflugs mit dem Krimi „Der Fledermausmann“ den Beginn der Harry Hole-Reihe. Sein Debüt entwickelte sich zum absoluten Bestseller und begeisterte das Publikum ebenso wie die Kritiker. Für den Roman „Der Fledermausmann“ erhielt er 1997 den Riverton-Preis und ein Jahr später den skandinavischen Krimipreis.

Bis heute sind mehr als zehn Bände der Harry-Hole-Reihe erschienen. Für den dritten Band „Rotkehlchen“ nahm Nesbø im Jahr 2000 den norwegischen Buchhandelspreis entgegen. 2004 gewann das Werk die Wahl zum besten norwegischen Krimi aller Zeiten. Aber Nesbø kann noch mehr. Mit der Kinderbuchreihe „Doktor Proktor“ und mit Drehbüchern, unter anderem für die norwegische TV-Serie „Occupied – Die Besatzung“, machte sich das Allroundtalent aus Oslo ebenfalls einen Namen.

Jo Nesbø ist Vater einer Tochter und lebt, von seiner Frau getrennt, in Oslo.

Quelle: lovelybooks.de


Meinung:

Herr Thrane gibt sich als Pilzinspektor aus, kauft dem norwegischen König Weihnachten ab und stiehlt die Kopie des Rathauses der Urkunde, in der beglaubigt wird, dass dem Weihnachtsmann Weihnachten gehört, und lässt eine Urkunde aufsetzen, in der beglaubigt, dass ihm Weihnachten gehört. Somit ist er von der Staatsseite her im Recht und darf, was er will. Deshalb macht er Weihnachten zu einem Fest des Kapitalismus, man darf nur Weihnachten feiern, wenn man 1000€ bei seinem Kaufhaus ausgibt. Doch das lassen sich Doktor Proktor und seine Freunde Lise und Bulle nicht gefallen und retten Weihnachten. Gut, dass sie auch den echten Weihnachtsmann kennen. 


Ein Aspekt aus dem Buch gefiel mir sehr gut. Der Weihnachtsmann hörte in den 1990ern auf, doch es fiel keinem auf, die Familien beschenkten sich immer gegenseitig mit viel mehr, als der Weihnachtsmann jemals produzieren könnte, und es fiel nicht mal auf, dass der Weihnachtsmann aufhörte. Wegen dem Klimawandel mussten die Wichtel nach Australien auswandern und wurden durch Roboter ersetzt, die Rentiere kommen von Australien. Kurzgesagt, die moderne Konsumgesellschaft. Das fand ich ein interessantes Konzept, da kritisiert wird, dass zu viel gekauft wird (Weihnachtsgeschenke), dass es wegen dem Klima Tierarten aus ihrem heimischen Lebensraum vertrieben werden (Wichtel) und die Produkte von überall her kommen (Rentiere).



Die Figuren sind ein breites Spektrum.

Bulle ist einer der Protagonisten. Er hat immer einen Witz auf Lager, steckt voller Fantasie und ist trotz seiner Armut nicht traurig. Durch Bulle wird die Aussage vermittelt:,, Man kann sich Freude nicht erkaufen." Dieser Aspekt ist bei diesem Kinderbuch sehr gut, dass Geld zwar die Welt regiert, man davon allein aber noch lange nicht glücklich wird. 

Liese ist "das liebste Mädchen der Welt", setzt sich zeitintensiv gegen Leid ein und auf sie passt der Begriff Nihilistin auch recht gut, da sie es schön findet, wenn man zu Weihnachten nichts Großes bekommt, sondern nur kleine Aufmerksamkeiten wie ein Buch oder ein Kreisel. Sie ist sozusagen das Gegenteil der modernen Konsumgesellschaft, will wenig haben und hat für alle Dinge, die ihr wichtig sind Zeit. Dieser Aspekt gefiel mir auch sehr gut, da dadurch vermittelt wird, dass man sich für alle Dinge, die einem wichtig sind, Zeit nehmen sollte und nicht alle Dinge aus der Welt braucht.

Doktor Proktor ist ein genialer Erfinder, unter anderem von Pupspulver, Zeitreisen, unsichtbaren Bumerangs und vielen weiteren Erfindungen. In seiner Kindheit schenkte man sich zu Weihnachten Erfindungen, unter anderem eine Pralinenschachtel, deren Pralinen "Nimm mich" beim Öffnen schreien. Sein Vater arbeitet mit dem Weihnachtsmann zusammen und er ist derjenige, der den Weihnachtsmann überzeugt, bei der Rettung von Weihnachten mitzumachen und den Job Weihnachtsmann wieder anzufangen. Durch ihn wird unter anderem Überzeugungskraft vermittelt, ein Wert, den man in der heutigen Gesellschaft sehr häufig braucht, ja man glaubt es kaum, man braucht ihn sogar beim Rezensieren von Büchern😃. Auch wird durch ihn vermittelt, dass man zu Weihnachten nicht unbedingt immer etwas kaufen muss, sondern selbstgemachtes viel mehr zählt. 

Über Lieses Eltern gibt es nicht viel zu sagen. Sie schenken zu Weihnachten nur nützliche Geschenke und machen eine Liste, in der sie den Wert des jeweiligen Geschenkes eintragen, um im nächsten Jahr für ebendiese Summe der Person etwas zurückzuschenken. Lieses Vater arbeitet als Kommandant für Norwegen und bläst am Heiligen Abend einen Schlitten, den er für einen finnischen Jäger hält,  Dieses Verhalten wird auch im Buch ziemlich kritisiert. Dass diese beiden Eltern den Geist von Weihnachten nicht verspüren und auch keine Fehler bekennen macht sie in meinen Augen zu "Bösewicht*innen", da sie statt Nächstenliebe zu zeigen, nützliche Dinge verschenken und den Preis ganz genau nehmen, statt einer stillen Nacht blasen sie einen Schlitten vom Himmel. Doch darum geht es bei Weihnachten nicht. Es geht darum, anderen eine Freude zu machen und ein ruhiges und besinnliches Fest zu feiern. Deshalb finde ich es gut, dass die Eltern für ihre Aktionen kritisiert werden.

Bulles Mutter ist zu Beginn ähnlich wie Lieses Eltern, eigentlich noch schlimmer. Denn sie will Bulles Sachen wegnehmen, sie zu Geld machen und mit diesem Geld bei Herrn Thrane einkaufen. Dann verkauft sie eines von Bulles wertvollsten Schätzen, die Trompete, die er von seinem Opa bekam, der jedoch das Mundstück fehlt, sodass kein Ton rauskommt. Auch hat sie die einzige Urkunde, in der steht, dass dem Weihnachtsmann Weihnachten gehört, beinahe als Klopapier benützt, doch Bulle hielt sie davon ab. Doch als Bulle, Liese und Proktor Weihnachten retten, besinnt sie sich zum Weihnachtsgeist der Nächstenliebe, kauft die Trompete zurück und gemeinsam mit Liese kauft sie 

Herr Thrane ist der typische Kapitalist. Er will immer noch mehr, zwingt die Leute eine bestimmte Summe bei ihm auszugeben, alles in allem ein Geizkragen. Doch dann landet er auf einer Insel mitten im Meer und denkt, dass er Weihnachten auf nimmer Widersehen an die Menschheit zurückgibt, doch dann wenn es hart auf hart kommt, Weihnachten doch lieber für sich behält. Durch ihn wird impliziert, dass sich manche Menschen nie ändern. Auch das gefiel mir recht gut, da dadurch auch aufgerufen wird, stark zu sein für Herzensangelegenheiten. 

Der norwegische König verhält sich wie ein Trottel. Denn statt autoritär zu handeln, lässt er Leute, die mit ihm reden wollen, aus seinem Palast werfen, schreit schnell mal das Wörtchen langweilig und spielt am liebsten mit seiner Playstation. Ich finde gut, dass er als König so dargestellt wird, da Monarchien längst aus der Mode sind. Deshalb finde ich gut, dass der König sich nicht wie ein König benimmt. Anmerkung: Norwegen befindet sich in einer konstitutionellen Monarchie, also das, was Österreich und Deutschland vor dem Ende der beiden Kaisserreiche hatten.


Der Schreibstil ist schön, es gibt keinen komplizierten Satzbau, aber durch die Setzung von den richtigen Adjektiven an den richtigen Stellen wirkte es viel emotionsvoller als wenn man die Adjektive zufällig setzte. Dass die Adjektive an den richtigen Stellen gesetzt wurden, ist echt supi.


Über den Rest der Geschichte gibt es nichts mehr zu sagen, ausser Spitzenbuch, Leseempfehlung.


Montag

Neuzgänge im Januar

 Herzlich Willkommen mein Damen und Herren und Divers,


2021 ist endlich da! Nach monatelanger Isolation, Bränden in Australien und Kalifornien, Explosionen in Beirut, Erdbeben in Kroatien, der US-Wahl und dem Beginn des 3. Lockdowns ist es endlich geschafft! 2021 ist da und hoffentlich eine Zeit guter Bücher, guter Noten, Ende der Isolation und Beginn der Sozialisierung. Darüber habe ich aber bereits in einem anderen Post geschrieben und will mich nicht mehr mit Zukunftsaussichten befassen, sondern mit den neuen Büchern. Insgesamt waren es 22 Bücher, davon sind 2 Rezensionsexemplare, eines wurde mir freundlicherweise über das Bloggerportal zur Verfügung gestellt und das andere bekam ich via NetGalley. Doch welche waren es? Diese werde ich euch nun gerne vorstellen!

Quelle: Bloggerportal
Dieses Buch war das erste Buch das im Dezember bei mir einziehen sollte, was aber wohl wegen dem überlasteten Postsystem liegt. Dieses Buch wurde mir freundlicherweise über das Bloggerportal zur Verfügung gestellt. Es hört sich weihnachtlich an- nicht? Ich bin drauf gespannt, wenn es dann so im Mai kommt.

Quelle: goodreads

Dieses Buch habe ich mir damals gekauft, als die Geschäfte noch offen hatten. Denn das Buch klingt romantisch-weihnachtlich und ist so quasi mein eigenes kleines Weihnachtsgeschenk für mich.


Quelle: goodreads.com


Dieses Buch habe ich zum Geburtstag von C. bekommen. Es geht um eine nerdige Adaption eines klassischen Märchens. Klingt cool, nicht? Dachte mir auch, dass es cool klingt.

Quelle: goodreads.com

Dieses Buch habe ich ebenfalls zum Geburtstag bekommen. Es geht um die gesamte Geschichte vom römischen Reich der Antike, ein Reich, das sich in Westrom und Byzanz teilte und eine weitere Epoche führte. Interessant?- Finde ich auch!


Quelle: goodreads.com

Ein Geschichtsbuch der anderen Art, ein Geschichtsbuch, das kein Sachbuch ist. Und noch dazu ist es von einem meiner Lieblingsautor*innen, Stefan Zweig. Deshalb bin ich sehr gespannt das Buch zu lesen.

Quelle: goodreads.com

Dieses Buch klingt recht interessant. Es geht über die Globalisierung, ein Thema, das bei Corona für Aufsehen erregte. Wenn nach Corona die Globalisierung wieder auf Regionalität umschwanke, wäre Corona das Ende der Globalisierung. Doch um das Thema Globalisierung zur Gänze zu verstehen, muss man zum Beginn der Thematik gehen. Dieses Buch habe ich von meinen Eltern zum Geburtstag bekommen, danke!

Quelle: lovelybooks.de


Das älteste und längste deutsche Heldenepos. Der Ursprung vom heiligen Gral und ein Roman, der in einer dunklen Zeit entstanden ist und ein Idealbild aufzeigt. Finde ich bezüglich der jetzigen Situation interessant und deshalb hat es mich sehr gefreut, als ich das dicke Buch in der Ausverkaufs-Kiste meiner lokalen Buchhandlung entdeckt habe.


Quelle: goodreads

Was wäre, wenn Columbus nie zurück gekehrt wäre? Dann hätte es den Dreieckshandel nicht gegeben und Nestlé würde theoretisch keine Arbeit nach Afrika outsourcen. Eine interessante Welt, nicht? Deshalb habe ich mich sehr gefreut als ich es von meiner Mutter zum Geburtstag bekam. Vielen Dank!

Quelle: lovelybooks.de



Seit vergangenem Jahr sitze ich an meinem Stammbaum, ich bin schon im 19. Jahrhundert angekommen. Doch ich kenne nicht alle Wege, über Ahnen zu forschen. Deshalb hat es mich sehr gefreut als ich es von meiner Großmutter zum Geburtstag bekam. Vielen, vielen Dank E.!




Quelle: goodreads.com


Ich habe letztes Jahr sehr viel Spaß gehabt beim Lesen vom ersten Band von die Tribute von Panem. Dieses Buch ist die Geschichte von John Snow, dem "Präsidenten" von Panem. Diese Figur ist recht interessant, da mich interessiert, ob John Snow schon immer so böse war oder erst böse wurde.



Quelle: goodreads.com

Dieses Buch ist von einem realexistierenden Präsidenten, dem Präsidenten, der die Vereinigten Staaten zu einer Bananenrepublik, sozusagen den Vereinigten Bananen, machen wollte. Donald Trump. Dieser Mensch ließ die Welt innehalten und beweist, dass wenn man ganz viel Geld hat, alles machen kann, was man will. Deshalb hat es mich sehr gefreut, als es sich in meinem Sack vom Nikolaus befand.



Quelle: goodreads.com

Ich habe schon viel positives über Sarah J. Maas gehört und wollte deshalb mal selbst ein Buch von ihr lesen, da ich durch diese positive Nachrichten von ihr sehr gehyped bin. Deshalb hat es mich sehr gefreut als ich es von meiner Patin zum Geburtstag bekam. Vielen, vielen Dank M.!

Quelle: goodreads.com


Ach ja, der Böhmi. Eine Person, die ich als Idol habe, da er auf dem Grad zwischen Legal und Illegal wandelt und trotzdem so gut wie immer auf der legalen Seite bleibt. Ich habe lange und viel von Böhmi und seinem ersten Buch in der Vorweihnachtszeit erzählt. Seit Beginn der Lockdowns hat meine Mutter mit mir Böhmis Neo Magazine Royale geschaut. Unter der Weihnachtstanne schaute Böhmi mir stolz entgegen und ich freudig mit einem Fangirlanfall zurück. Meinen Eltern danke ich dafür sehr, sie sind zu wunderbar, als dass ich sie je verdient hätte. 



Quelle: goodreads.com


Am Tag des heiligen Abends setzte ich dieses Buch auf meine Wunschliste. Am gleichen Abend lag es dann verpackt unter dem Baum. Es ist ein Klassiker der deutschsprachigen Literatur. Das erfreute mich sehr. Danke Mama!




Quelle: Verlag

Vor Jahren war die Reihe Doktor Proktor meine Lieblingsreihe. Plötzlich entdeckte ich, dass es noch ein 5. Buch gibt. Es war nett als ich es von meinen Großeltern zu Weihnachten bekam. Diese Reihe waren vor Jahren meine Lieblingsbücher und nun gibt es das letzte Buch. Danke Oma und Opa G.!




Quelle: goodreads.com

Von diesem Buch hat vermutlich schon jeder mal gehört, um genauer zu sein von der Reihe. Hier geht es um Sprachwitze, ein bisschen gewöhnungsbedürftiger Humor. Doch ich mag diese Art von Humor und habe mich deshalb über dieses Weihnachtsgeschenk von meinem Großvater sehr gefreut, vielen herzlichen Dank!




Quelle: goodreads.com


Und das letzte Buch, das letztes Monat bei mir "einziehen" durfte, gehört eigentlich gar nicht mir, sondern meiner Nachbarin, die mich überzeugte, dieses Buch zu lesen, da sie weiß, dass ich mich sehr für die düsteren Kapitel der Menschheit interessiere und ab und zu auch Kriminalromane lese. Deshalb werde ich mich an ihren Rat halten und das Buch lesen.


Das waren alle Bücher die im letzten Monat des letzten Jahrzehnts bei mir eingezogen sind und die mich auch die nächste Zeit begleiten werden, da ich eine Umsortierung der SUB-"Leichen" in das Regal für gelesene Bücher machen werde, damit der SUB nicht zu voll wird und es auch eine Art Timer gibt, das Buch zu lesen. Und der Timer ist bis Neujahr. Deshalb werde ich alle Bücher durchgehen, diejenigen die mich nicht mehr ansprechen, auf den Schundsstapel legen und dort werden sie mich auf ewig auslachen, dass ich nicht alles, was ich mir vornehme, einhalte.

Das waren sie, die Neuzugänge zum neuen Jahr und ich bin über jedes einzelne über alle Maße dankbar. Kennt ihr eines der Bücher, die ich euch vorgestellt habe? Habt ihr vielleicht sogar selbst schon eines von diesen gelesen? Welche Bücher durften bei euch im letzten Jahr einziehen? Lasst es mich wissen!



Ein frohes neues Jahrzehnt! Auf dass es euch sehr viel Freude, Spaß, Gelassenheit und viel Zeit für eure Hobbys und eure Liebsten bringe!

Alles Liebe,
eure Timmy

Freitag

Was 2020 geschah...

Herzlich Willkommen meine Damen und Herren und Divers,

Quelle: Timmy B.
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ich bin es mal wieder euer Timmy B. Heute ist der erste Tag in einem (hoffentlich) grandiosen Jahr, nicht in so einem Corona-Jahr wie 2020. Aber um das soll es hier nicht gehen, das ist eine andere Geschichte. Lange Rede, kurzer Sinn, lasst uns auf 2020 zurückschauen!


Im März wurde eine Krankheit zur Pandemie, Covid19. Zu dieser Zeit sehnte ich mich nach den Feiertagen im Frühjahr, dass ich endlich daheim bleiben kann und nicht mehr in die Schule muss. Doch kurze Zeit später wurde ein beinahe geschichtsträchtiges Ereignis verkündet, Österreich bleibt daheim. Schon nach einigen Wochen kannte ich die erste an Covid erkrankte Person und war mir bewusst, dass diese Maßnahmen sinnvoll sind. Wenn sich keiner an die Maßnahmen hielte, jeder ohne Maske rumliefe, hätten wir in kürzester Zeit einen exponentiellen Anstieg mit 10.000 Neuinfizierten am Tag 1, 15.000 Tag 2, usw. An diesem Tag begriff ich, dass wenn ein Mensch seine Maske nicht trägt und andere Leute besucht, sie womöglich ansteckt, auf die Intensivstation bringt und im Extremfall auch das Leben desjenigen beendete. Besser zu oft Maske tragen, besser zu oft testen.


Doch dieses Jahr tummelten sich nicht nur die mit Sagrotan bewaffneten Babyelefantenhorden, 2020 hatte auch andere Gesichter. In einer Zeit, wo das Theater nicht sehr oft geöffnet war, habe ich das Theater für mich entdeckt. Seit September bin ich Techniker in einem Theater in meiner Nähe. Im März erblickten meine beiden Katzen das Licht der Welt und ich helfe regelmäßig in einem Katzenheim meiner Nähe mit. Und nebenbei begann ich Antiquitäten zu sammeln. Doch bei diesen ganzen Vorstellungen, Auktionen im Internet und Streicheleinheiten für die Katzen kam das Lesen nicht zu kurz. 

Letztes Jahr habe ich mir vorgenommen 75 Bücher zu lesen. Doch das waren viel mehr im Endeffekt, sehr viel mehr. 

Ich habe 160 Bücher gelesen und davon 118 Bücher rezensiert. Insgesamt waren es 29775 Seiten, die ich gelesen habe. Im ganzen Jahr gab es einen Rekordmonat, den August. Da waren es insgesamt 23 Bücher. Wenn man von den Seiten ausgeht, war der August mit 3163 Seiten gefüllt, das wären dann 102 Seiten am Tag. Wie ich das geschafft habe, in einem der wenigen "normalen" Monaten wird für immer ein Rätsel bleiben.

Mein ältestes Buch war "die Leiden des Jungen Werther" aus dem Jahr 1774 von Johann Wolfgang von Goethe. Dieses Buch ist zwar alt, aber dennoch recht langweilig, da bis auf innere depressive Monologe sehr wenig passiert.

Das kürzeste Buch, das ich gelesen habe, war "der kleine Eisbär und der Angsthase" mit 16 Seiten. Dieses Buch war dabei, weil ich es als eine Aufgabe des reading rush verwendete. Das nächste Buch auf meiner Liste, das längste des Jahres, war "Tintenherz" von Cornelia Funke. Dieser "Schinken" hatte 736 Seiten. Ein durchschnittliches Buch in 2020 war 186 Seiten lang.

 Das  Buch, das am meisten Leute außer mir gelesen haben, war "die Tribute von Panem Tödliche Spiele" von Suzanne Collins. Dies hatten 8027572 Leute außer mir gelesen. Das Buch, das am wenigsten populär war, war "James Cook auf der Suche nach dem Paradies" von Maja Nielsen. Außer mir hatte das genau keiner gelesen. Meine durchschnittliche Bewertung 2020 war 4,1 Sterne.

Die Qualität der gelesenen Bücher aus 2020 war recht unterschiedlich, (Achtung Mathematik-Witz!): sie war wie eine graphisch dargestellte quadratische Funktion. 3 Bücher hatte ich abgebrochen. Es gab aber auch eine Menge positive Extremwerte. -- habe ich mit einem Empfehlungs-Stempel versehen. Welche das sind, kann man unten sehen. Wenn ihr über ein Buch mehr Infos haben wollt, drückt auf das Cover und kommt zack zur Rezension.






























Doch die wichtigere Frage nach so einem Jahr: Wie wird es 2021 weitergehen?

Wie und wann es genau in die Normalität startet, ist ungewiss. Es hängt von sehr vielen Faktoren ab! Wie schnell ich die Impfung bekomme, bestimmt den Zeitpunkt an dem ich wieder Theaterstücke besuchen kann, anstatt "nur" Hinter den Kulissen mithelfen, Lesungen gehen anstatt auf dem Sofa zu lesen, Demonstrieren gehen anstatt nur im Internet Kommentare zu schreiben.

Nachdem ich endlich geimpft bin, also ungefähr im Sommer, werde ich mich mit allen Verwandten treffen, das erste Mal ausgehen, da es nach der ganzen Isolierung schon ein bisserl fad daheim geworden ist, ziemlich viel Zeit mit Freunden verbringen, alte Freundschaften, die vor Corona zu Bruch gingen, wiederaufzubauen versuchen, einfach mal in einen Zug steigen und sich nicht sorgen wohin es geht und vielleicht mal auf eine Party gehen. (Damit ich wieder weiß, warum ich darauf keine Lust habe). Dann gibt es da noch den Sport und das Techniker-Sein im Theater. Und dann startet auch wieder ein normaler Schulalltag mit Schularbeiten, Tests über Themengebiete und nicht nur Covid19 und damit auch das ganze Engagement, auf das ich mich sehr freue. Wieder mitanzupacken anstatt nur zu spenden. Versteht mich nicht falsch, spenden finde ich sehr wichtig, aber es erfüllt mich, wenn ich vor Ort mithelfen kann. Auch starten die Sommerferien, die Zeit fürs Schwimmen und Tauchen. Vielleicht schaffe ich sogar einen Tauchschein. Hoffentlich wird es auch wieder eine Demo mit vernünftigen Leuten geben. 2021 steht auch meine erste Wahl an, etwas an dem ich mich vor Corona nie richtig beteiligen wollte. Auch werde ich einen richtigen funktionierenden Schlafrythmus wieder aufsetzen, da durch die ganze Menge an Arbeitsaufträgen und co. mein Schlaf ein bisschen zu kurz kam. Auch will ich mich mal an mein Buch setzen, an dem ich eigentlich schon seit Januar schreibe, aber dank Corona eine Schreibblockade hatte. Ich will auch mal wieder Reiten gehen, was ich seit Jahren schon nicht mehr gemacht habe, und bei meinem Musikinstrument wiederanfange. Dann noch ein bisserl Sprachen lernen, und das Jahr ist schon wieder fast vorbei. Wenn man an sich glaubt und alles gut plant, wird es auch schaffbar. 

Deshalb nur 12 Bücher. 1 Buch pro Monat werde ich hoffentlich hinbekommen. Ein Buch pro Monat ist nicht viel, das wird schaffbar. 2020 verbrachte ich lange Zeiten in fiktiven Welten, doch 2021 will ich mich mal lieber auf die Realität besinnen, aus meiner Comfort-Zone rauskommen und das Leben leben  und anstatt nur darüber zu lesen in die Welt rausgehen und sie entdecken. Denn Lesen ist zwar Schön und Gut, doch nachdem es nun doch so viel war, will ich es nächstes Jahr etwas dosieren. 

Dann kommt noch dazu, dass ich zurzeit an der einen oder anderen Erfindung sitze, und ich mir auch mal zumindest überlegen muss, welches Themengebiet ich für meine vorwissenschaftliche Arbeit nehme. Bei dem werde ich euch auch auf dem Laufenden halten.


Ein erfreuliches neues Jahr

wünscht euch

euer

Timmy