Freitag

Monatsrückblick September

 Hallo lesende Personen,

Huihuihuihui, was letzten Monat wieder alles los war. 12 Bücher habe ich rezensiert, jeden zweiten Tag habe ich einen Post gemacht, 2000 Aufrufe erreicht und nebenbei ging noch mein Schuljahr im Präsenzunterricht wieder los.

Ich habe folgende Bücher rezensiert:

  1. Der kleine Eisbär und der Angsthase- Hans de Beer
  2. Das Kind von Noah- Èric Emmanuel-Schmidt
  3. Die Känguru-Offenbarung- Marc-Uwe Kling
  4. Mein Freund, das Leben und das Glück- Dagmar Hoßfeld
  5. Der kleine Prinz- Antoine de Saunt-Euxpéry
  6. Gregs Tagebuch 10- Jeff Kinney
  7. Die Känguru-Apokryphen- Marc-Uwe Kling
  8. Die Piefke-Saga 3- Felix Mitterer
  9. Der Staat- Platon
  10. Marvel Avengers- Endgame: das Buch zum Film- Steve Behling
  11. Romulus der Große- Friedrich Dürrenmatt
  12. The Binge Watcher`s Guide to Doctor Who: A History of Doctor Who and the First Female Doctor- Mackenzie Flohr
Ich geh dann mal wieder lesen,

euer
Timmy

Dienstag

The Binge Watcher's Guide To Doctor Who: A History of Doctor Who and the First Female Doctor

The Binge Watcher's Guide To Doctor Who: A History of Doctor Who and the First Female Doctor-Kurzmeinung                                            
ISBN:
 B083CW2C1W
Autorin: Mackenzie Flohr
Im Verlag am erschienen
Rezensionsexemplar: Ja
 

Quelle: goodreads.com

 



In diesem Buch gibt es nur Berichte über vorhergegangene Folgen der Serie Doctor Who, auch findet man in diesem Buch Informationen zu den einzelnen Episoden und Doktoren. Es entsprach aber auch meiner Erwartung, da ich mir eine Liste vorstellte, mit allen Folgen, die man anschauen soll. Bei einer Serie, die seit den 1960ern läuft, ist es schwer den Überblick zu behalten. Einiges habe ich in diesem Buch gelernt, unter anderem, dass Doctor Who erziehend sein sollte. Ich dachte mir, dass es nur eine unterhaltende Science-Fiction-Serie sein sollte. Doch nach diesem Buch habe ich nachgedacht und mir ist aufgefallen, dass Teile von meiner Moral aus dem Doctor-Who-Universum stammen. Dass man den Leuten helfen sollte, wenn man Zeit hat und dass man für seine Freunde immer und überall da sein soll. Auch gibt es eine merkwürdige Geschichte: Der neueste Doctor Who, Jodie Whittaker, ist weiblich. Nachdem der US-Präsident Donald Trump gewählt wurde, attackierten sexistische Doctor Who Fans die Jodie Whittaker im Netz attackierten mit ihrem Hass, der die Realität für die Attackierenden verschleiert. Leider sind solche Leute auch in dieser Gruppe der Who-Fans. Unter anderem gehört dazu eine andere fiktive und sehr bekannte Person. Sheldon Lee Cooper, der in einem Gespräch mit seiner Freundin sich verärgert darüber ausspricht, dass die Frauen Doctor Who "haben". Doch hier käme man von hundertsten ins tausendste. Doch nun zurück zum Buch.






Das Buch hat keinerlei Spannungsbogen, da es sich hier um ein Sachbuch handelt, und Sachbücher vor allen Dingen informativ sein sollen. Somit ist dieser Punkt hier nicht so wichtig.





Das Thema ist Binge-Watchen bei der Serie Doktor Who. Binge-Watchen ist der Zustand, wo man ganz viel Filme/Folgen einer Serie hintereinander konsumiert. Dass es nicht gut ist einige Stunden vor dem Bildschirm ohne Pause zu sitzen, sollte einem jeden schon seitdem Heimarbeiten im Lockdown klar sein.



Das Thema ist nur auf dem Fokus Doktor Who. Das Binge Watchen wird hier leider völlig vergessen. Das ist das Thema zur Hälfte verfehlt. Wenn man exakt gleich viel Verbesserungspotenzial wie Verschlechterungspotenzial hat, wäre das eine 3 (Befriedigend) als Schulnote.



Fazit? Leider fehlte der Blick auf das Binge-Watchen und es wurde nur von Doctor Who gesprochen. Es hätte mir gefallen, wenn man auch die Nebenwirkungen beim Binge-Watchen aufgeschrieben hätte. So wirkt es aber wie ein nicht ganz vertrauenswürdiges Sachbuch und deshalb bekommt es von mir keinen Empfehlungs-Stempel.

Freitag

Romulus der Große- Kurzmeinung

ISBN:3257230427 
Autor: Friedrich Dürrenmatt
Im Diogenes Verlag am 1.9.1998 erschienen
Rezensionsexemplar: Nein

Quelle: goodreads.com



Ich fand dieses Buch echt horrormäßig gut. Denn so eine Mischung hätte ich vom Dürrenmatt nicht erwartet. Es wirkt wie eine Mischung aus Mai 1945 (Reich geht unter und der totale Krieg herrscht), Slapstick Humor, der Besuch der alten Dame (Hosenfabrikant kauft alles und jeden) und am Thron Roms sitzt einer der Physiker, ein Kaiser, der Rom durch Faulheit zerstört und seine Vorgänger als Hühner hält. Anders kann ich dieses Buch echt nicht beschreiben. 

Es ist das erste Buch Dürrenmatts das meiner Meinung nach den Titel Komödie verdient hat, da es wie eine Komödie auch wirkt. Denn Rom steht in Flammen und Romulus Augustulus widmet sich seinen Hühnern. Mit Ostrom ist er schon jahrelang im Krieg und weiß nicht mal was davon. Ein Hosenfabrikant vermag Rom zu retten. Rom, einst Weltreich, schafft nun nicht mal mehr ein Fischerboot anzuschaffen. Und der erste Kaiser Roms stirbt am gleichen Tag wie der letzte- an den Iden des März. 

Auch finde ich gut, dass die Menschen Leute aus dem Buch wie mythologische Riesen heißen. Romulus wie Romulus. Mars nach dem Kriegsgott Mars. Apollyon nach dem Gott der Künste, Apollon. Rea nach Rhea Sylvia, Mutter von Romulus und Remus. Achill wie der hellenische Held Achill. 

Normalerweise hätte ich noch Kritikpunkte. Doch nicht hier. Es ist eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe. Es handelt von Menschlichkeit, von Untergang, Verzweiflung und Neuanfang und von dem, der die Hosen anhat.

 

 

Fazit? Einfach 1a-Spitzenklasse. Horrormäßig gut.




Mittwoch

Marvel Avengers- Endgame: Das Buch zum Film- Kurzmeinung

Marvel Avengers- Endgame: Das Buch zum Film- Kurzmeinung
Autor: Steve Behling
Im Verlag cbj am 16.3.2020 erschienen
ISBN: 9783570177938
Rezensionsexemplar: Nein

Quelle:goodreads.com


Zum Inhalt muss ich wohl nicht so viel sagen, da es einer der meist verkauftesten Filme der Weltgeschichte ist. Und außerdem ist es das Buch zum Film. Somit wäre es ziemlich unwahrscheinlich, wenn man vorher diese Review liest, und dann in den Film geht, da der Film schon einige Zeit im Kino lief und schon einige Monate auf DVD erhältlich ist. Deshalb sage ich nur einen Satz zum Inhalt. Schon nice, dieses Zusammentreffen von vielen Helden, um Thanos aufzuhalten.
Am Anfang des Filmes, auf dem dieses Buch basiert, ist Hawkeye mit seiner Familie zusammen. Dort nennt er eine Frau Mama. Ich dachte, dass es seine Mutter wäre, doch nein, falsch gedacht, da es seine Frau ist.
Ich hätte mir Filmbilder gewünscht, wie es eigentlich bei jedem Buch zum Film so Brauch ist; auf Seite 186 wurde mein Wunsch Realität.
Es ist ein einfacher Schreibstil, denn kompliziert geschrieben, passt auch einfach nicht zu den Avengers, da im Film selbst nicht viel Kompliziertes geredet wurde.
Ich finde gut, dass man einiges über den Film und die Charaktere lernt, denn für so was gibt es ja auch die Bücher zu den Filmen, und empfehlenswert ist es meiner Meinung nach jedem Marvelfan.
Doch wenn man den Film Infinity War zuvor nicht gesehen hat, sollte man das tun, da man sonst nicht mitkommt beim Inhalt. 
Fazit? Auch wenn der Film um einiges besser war, ist das Buch dennoch lesenswert.

Montag

Der Staat (Abgebrochen)

Der Staat (Abgebrochen)
Autor: Platon
ISBN:
 3150082056
Im Verlag reclam 1974 erschienen
Rezensionsexemplar: Ja


Quelle: goodreads.com


Inhaltsangabe:
Um die Frage zu beantworten, was Gerechtigkeit in der Seele des Menschen ist, entwirft Platon das Muster einer guten Polis, in der drei Stände (Bauern, Handwerker, Kaufleute etc. - Wächter - Philosophen) jeweils durch ihr spezifisches Tun zum Gelingen des Gemeinwesens beitragen. Platons Modell ist geradezu kulturrevolutionär mit seinen Paradoxien, den Anweisungen, die gegen den zeitgenössischen gesunden Menschenverstand der Athener verstossen. Frauen und Männer sollen gleich sein; der Wächter- und Philosophenstand soll über kein Privateigentum verfügen und auch Frauen und Kinder sollen ihnen gemeinsam sein; schliesslich sollen die Philosophen regieren. Den Grund dafür veranschaulicht Platon im Höhlengleichnis. Die Philosophen, aufgestiegen aus der Höhle der Unwissenheit zur Erkenntnis der Idee des Guten, haben die Pflicht, wieder zu den Mitmenschen hinabzusteigen und deren Seelen aus der gewöhnlichen Verirrung zum Wahren umzulenken.
Quelle: goodreads.com


Über den Autor:
Der griechische Philosoph Platon (428 v. Chr. bis 348 v. Chr.) war Schüler des Sokrates und übte als Begründer der objektiv-idealistischen Philosophie auf die gesamte Entwicklung der Philosophie großen Einfluss aus. Er setzte Maßstäbe in der Erkenntnistheorie, der Ethik, der Anthropologie, der Staatstheorie, der Kosmologie, der Kunsttheorie und der Sprachphilosophie. Den Kern seiner Philosophie stellt die Ideenlehre dar. Zu Platons berühmtestem Schüler zählt Aristoteles, der ihm in zentralen Fragen widersprach.
Quelle: lovelybooks.de





Meinung:

Ich wollte dieses Buch mögen, denn ich habe sehr viel Gutes darüber gehört. Manche empfahlen es mir als "das Philosophiebuch schlechthin ".

 

Doch dieses Buch wird der Bezeichnung Klassiker nicht gerecht. Das ganze Buch baut auf Diskussionen aufbauen, die mit (fast) nur unbegründeten Argumenten gefüllt ist:

" Wer kann nun am meisten den kranken Freunden Gutes und den Feinden Böses tun im Hinblick auf Krankheit und Gesundheit? Der Arzt. Wie ists mit dem Gerechten? Bei welcher Handlung und zu welchem Werk kann er am meisten den Freunden nützen und den Feinden schaden? Im Waffenbündnis und Krieg glaube ich. Gut. Für Gesunde, mein lieber Polemarchos, ist doch der Arzt überflüssig. Also ist auch für Menschen, die nicht Krieg führen, der Gerechte überflüssig? Das glaube ich keineswegs. Dann ist die Gerechtigkeit auch im Frieden nützlich? Gewiss" (1.Buch)

Solch Diskussionen gehen das ganze Buch hindurch. Das war mir unmöglich 450 Seiten lang durchzuziehen. Es ist zwar gut, dass Dialektik gepredigt wird, aber leider wird im Staat nicht Dialektik hochgepriesen. "Soll die Herde der Wächter möglichst ohne inneren Zwist bleiben". (5.Buch) Das gesamte System der Dialektik besteht aber aus Unterredungen.

 

Auch fand ich es nicht gut, dass der Staat, den Platon hier per Sokrates' Figur predigt, der gleiche ist, wie die totalitären Systeme. "Nach dem was wir übereinstimmend festgestellt haben, müssen die besten Männer und die besten Frauen möglichst oft zusammen kommen, die schlechtesten hingegen möglichst selten; die Kinder der einen soll man aufziehen, die der anderen nicht " (5.Buch) Das ist die höflichere Version der Herrenrassentheorie. Auch in anderen Punkten ähnelt der Staat dem faschistischen Staat: Nur die Herrscher sehen die Realität, eine kleine Gruppe regiert, es wird zu Euthanasie, Regelung der Staatsgebiete durch Gewalt, Propaganda und der Ausweisung aller 10-jährigen Kinder aufgefordert. Solch ein Buch einen Klassiker bezeichnen.

 

Das Buch gab mir aber auch einen Gedanken mit: Die Gesellschaft sieht die Befehlsgebenden besser an, als die Ausführenden. Der Staat ähnelt einem totalitären Staat sehr. 

 

Ich finde es einfach unerhört dieses Werk zu den Klassikern zu zählen.  Sexismus und Totalitarismus. Der Totalitarismus wurde oben bereits geklärt. Der Sexismus. Freuen werden als Dinge angesehen, die Aufgabe der Frau ist es Hausfrau zu sein und nur dem Staat als Gebärmaschine dienen.

 

Das Buch machte nicht einmal Spaß. Denn es war alles so träge. Seitenlang wurden Thesen diskutiert und wiederlegt und schlussendlich kam man zu diesen tollen Aussagen zu Totalitarismus und Sexismus.

 

Fazit? Dieses Buch verdient den Namen Klassiker nicht. Es hetzt, gibt sexistische Aussagen ab und erschafft den totalitären Staat.

Nicht einmal ein Stern kriegt dieses Buch von mir.


Samstag

Die Piefke-Saga 3- Kurzmeinung

Im Verlag haymon am 17.8.2009 erschienen
Autor: Felix Mitterer
ISBN: 978-3-85218-813-3
Rezensonsexemplar: Nein

Quelle: goodreads.com
Karl Sattmann eröffnet seine Schneemaschinenfabrik, kümmert sich um sein Enkelkind und bekommt vom Bürgermeister ein Grundstück. Hans Wechselberger weist auf eine Problematik von Sattmanns Fabrik hin. Sattmann bekommt die Jagd verpachtet, Bevölkerung in Unruhe. Der Bürgermeister spricht sich von Sattmann los und Sattmann geht nach Hause.


Das letzte Abenteuer der Sattmanns, das von der ARD produziert wurde! Doch ich kann nicht versprechen, dass man hier keine Spoiler sieht. ACHTUNG MÖGLICHE SPOILERWARNUNG!

Sehr spannend war die Geschichte nicht. Denn es passiert nicht viel. Karl-Friedrich Sattmann eröffnet eine Schneemaschinenfabrik, kümmert sich um sein Enkelkind und bekommt vom Bürgermeister auf legalem Abweg ein Grundstück zugeschoben, sodass er sich ein Haus bauen kann. Doch es gibt einen, der sich dem Sattmann zur Wehr setzt, der Lehrer Hans Wechselberger. Denn der Hans weist auf Verunsäuberung des Grundwassers durch die Fabrik Sattmanns hin und vergisst ihn auf den Lawinenschutz aufmerksam zu machen. Als der Sattmann dann auch noch die Jagd verpachtet bekommt, ist Unruhe in der Bevölkerung. Somit sieht sich der Bürgermeister angewiesen sich vom Sattmann loszusprechen. Deshalb sieht sich Sattmann gezwungen abzureisen. Die Geschicht ist aus, Sattmann geht nach Haus.
Es gibt nicht so viel Geschichten, wo die Authenzität der Figuren traurig ist. Doch hier ist es leider so. Der Politiker, der Freunderlwirtschaft betreibt, für den Sattmann alles tut und die heimischen Betriebe links liegen lässt, wäre da eine der Figuren. Denn eigentlich sollte man ja meinen, dass dieser Politiker für das eigene Land einstehen sollte, und es nicht an Ausländer verkauft - kein Betrieb sollte vom Staat finanziert werden, wenn er nicht zum Staat gehört. Denn der Kapitalismus beruht ja auf der Wettbewirbswirtschaft. Aber da wäre die Wettbewerbswirtschaft nicht mehr möglich, wenn einer vom Staat gesponsert wird, die anderen aber nicht. Dann gibt es da den Karl-Friedrich Sattmannm einen deutschen Großunternehmer, der schon seit Jahren in Tirol Urlaub macht. Auch diese Figur ist authentisch, da Tirol von Touristen lebt, und für die Touristen alles tun würde. Selbst in Zeiten der Corona-Pandemie den Apres-Ski offen zu halten. Das Ziel der Geschichte war, dass man eine Kritik an den Tourismus erstellt. Der Herr Mitterer wurde damals sogar wegen der Piefke-Saga von Tiroler Hoteliers angeklagt und es ist leider realistisch. Denn die Welt ist voll von Freunderlwirtschaft.

Der Schreibsti ist ein klassischer Mitterer. Einfach und Praktisch. Doch es störte schon, dass es keine Beschreibungen und nur Dialoge gab. Denn eine gute Geschichte lebt von guten Beschreibungen und Dialogen. Für die Beschreibungen gibt es wohl den Film. Dort wurde es selbst für die 90er recht mittelmäßig gemacht. Es gab kaum Musik und die Kamera schwenkte auch fast gar nicht. In einer Zeit ohne gutes CGI, gibt es als einzigstes Mittel zur Beschreibung, Musik und Kameratechnik. Das hätte man damals besser machen können.

Die Originalität der Ideen existiert nicht, da Mitterer sich auf Recherchen stützte. Es ist von der besten Feder für Geschichten geklaut, der Realität.
Das Buch machte wieder mal viel Spaß zu lesen. Es war lustig und traurig zugleich.

Fazit? Mitterers Genialität bei der Piefke-Saga schwächelte bereits bei diesem Teil. Deshalb werde ich den 4. Teil auch nicht mehr lesen.



Donnerstag

Die Känguru Apokryphen

Autor: Marc-Uwe Kling
Im Verlag Ullstein am 12.10.2018 erschienen
ISBN:3548291953 
Rezensionsexemplar: Ja

Quelle:goodreads.com


Autor:
Marc-Uwe Kling wurde geboren. Er studierte an der Großen Akademie von Lagado, wie man ein Haus vom Dach her nach unten baut. Er hat über seinen Mitbewohner, ein kommunistisches Känguru, drei kapitalismuskritische Bücher geschrieben, welche sich total gut verkaufen. Außerdem macht er mit seiner Band „Die Gesellschaft“ Reformhauspunk und am Ende muss wieder der Steuerzahler für alles aufkommen. Hey. Ho. Let’s go.

Quelle: goodreads.com




Über den Inhalt:
Sensation, Sensation: Archäologen haben in einem Geheimfach in Marc-Uwes Schreibtisch neue Geschichten vom Känguru und seinem Kleinkünstler gefunden! Dies ist nicht die Fortsetzung der Fortsetzung der Fortsetzung der Känguru-Chroniken. Triologie bleibt Triologie. Aber ein anständiger Kleinkünstler hat natürlich eine Zugabe vorbereitet.

»Die Känguru-Apokryphen« versammeln zum ersten Mal alle weniger bekannten Eskapaden des dynamischen Duos: Episoden, die zwar nicht im allgemein gültigen Hochkanon der »Känguru-Trilogie« vertreten, aber ebenso witzig sind. Geschichten aus Anthologien, Live-Programmen ... und aus besagtem Geheimfach.
 


Quelle: goodreads.com


Meinung:

Für ein letztes Mal sind das Känguru und Marc-Uwe zurückgekehrt und haben wieder etliche Geschichten mit dabei. Ich habe eine SPOILERWARNUNG dabei, da es das letzte Buch der Reihe ist und es hier mal vorkommen kann, dass Spoiler zu den vorherigen Büchern fallen. Somit könntet ihr doch entweder die Bücher selbst lesen, um euch einen Überblick zu verschaffen, oder aber ihr lest meine vergangenen Posts über das Känguru.

 

Eine jede der Geschichten ist recht lustig. Da gibt es beispielsweise folgende Situation: Marc-Uwe (männlich) geht zu einer Nachbarin fragen, ob er Eier für einen Eierkuchen haben könnte. Folgendermaßen formuliert er die Frage: Ich wollte fragen, ob ich Eier haben könnte, denn mir ist aufgefallen, dass ich keine Eier habe." Und was daran lustig ist, klärt sich von selbst. Somit macht es viel Spaß zu lesen und ich habe es auch unter einem Zug durchgelesen.

 

Die Figuren waren alle sehr authentisch, bis auf die Nazis, die in diesem Buch vorkommen. Denn die diskutieren, darüber, dass sie keine Nazis sein wollten, Rassisten sind, der Kapitalismus der Feind ist und noch vieles weitere. Neonazis und Vernunft in einem Satz passen nicht zusammen. Das wäre so als würde man Demokratiefreundlich und Diktatur in einen Satz packen. Über die anderen Figuren habe ich schon in den vorherigen Rezensionen gesprochen. Wenn euch deren Authenzität interessiert, könnt ihr die vorherigen Rezensionen zum Känguru auf meinem Blog finden.

 

Das Thema des Buches zu bestimmen ist recht schwierig. Denn dieses Buch ist eine Sammlung von Kurzgeschichten, die chronologisch gesehen, nicht hintereinander spielen, und auch sonst nicht zusammengehören. Doch es gibt ein Thema, was die ganzen Geschichten hindurchgeht. Das Thema Kritik am Kapitalismus.

 

Dieses Thema wurde gut umgesetzt, mit Demos gegen Kinofilme, unbezahlte Rechnungen, der Diskussion mit den Nazis, und vielen, vielen weiteren Geschichten.

 

Eigentlich kommt an dieser Stelle hier immer was zu dem Spannungsbogen des gesamten Buches. Doch der ist recht schwierig zu bestimmen, da die Geschichten alle in sich abgeschlossen sind. Somit der Spannungsbogen der einzelnen Geschichten. Spannend waren sie alle. Denn eine jede Geschichte ist wie ein Witz und der Schluss ist die Pointe.

 

Es macht Spaß zu lesen, weil es nicht zu schwer ist, ist es auch für alle leicht verständlich ist.

 

Ein jeder Autor braucht gute Ideen. Das gelang dem Marc-Uwe hier auch wieder mal. Sei es, dass er den Superhelden Migraine-man erfindet, sei es, dass es reuevolle Nazis gibt, sei es, dass er eine neue Version eines Marvel-DC-Crossovers erfindet, einer Art Zusammenführung der 2 bekannten Superheldengenres, DC und Marvel. Somit hat der Autor etliche gute Ideen. 

 

Fazit? Genial wie immer, auch sehr empfehlenswert für jeden Fan des Kängurus.