Donnerstag

Rettet den tanzenden Delfin!

Autor: Thomas Brezina
ISBN:3473472069
Im Verlag Ravensburger am 1.11.1993 erschienen
Rezensionsexemplar: Nein


Quelle: goodreads.com


Inhaltsangabe:

Direkt vor den Augen von Karo, Klaro und Tom Turbo macht ein Schiff mit einem riesigen Netz Jagd auf einen besonders lustigen und zutraulichen Delfin. Er wird für einen gefährlichen Auftrag gebraucht. Ob es den drei Freunden gelingen wird, den Delfin zu retten?

Quelle: Autorenseite

Über den Autor: 

Thomas Brezina ist mit über 550 geschriebenen Büchern einer der produktivsten Autoren im deutschsprachigen Raum. Der Österreicher wurde 1963 in Wien geboren. Er schrieb Hörspiele und Geschichten für das Radio und arbeitete als Regieassistent beim ORF, bevor er 1990 mit den Büchern der „Knickerbocker-Bande“ seinen Durchbruch als Kinderbuchautor feierte. Neben Büchern für Kinder verfasste er zudem zahlreiche Drehbücher und wirkte als Produzent oder Moderator bei Fernsehsendungen wie „Die Rätselburg“, „Drachenschatz“ und „Forscherexpress“ mit. In der interaktiven Fernsehserie „Die heiße Spur“ rund um Brezinas Kinderbuchhelden „Tom Turbo“ stand er ebenfalls vor der Kamera. Privat engagiert sich der Schriftsteller für verschiedene karitative Projekte und ist seit 1996 Botschafter von UNICEF Österreich. Die Reihen „Ein Fall für dich und das Tiger-Team“, „Die Knickerbocker-Bande“, „No Jungs!“, sowie „Sieben Pfoten für Penny“ haben ihm großen Erfolg beschert. Weltweit wurden seine Werke in über 35 Sprachen übersetzt.

Quelle:

Meinung:

Vorab: Dieses Buch ist für Kinder geschrieben, und ich bin nicht mehr in der Zielgruppe.

In diesem Buch geht es um einen weiteren Fall von Tom Turbo und seinen Freunden Karo und Klaro. In diesem Fall ermitteln sie gegen einen einzelnen Fall von Tierqüaler, die Delfine in Zirkusshows auftreten lassen. Doch Delfine sollen frei sein.

Die Hauptfiguren sind ein bisserl weird. Ein fremder Mann bietet ihnen Hilfe an und Karo und Klaro sind nicht misstrauisch. Das ist recht seltsam, da man fremden Leuten als Kind eigentlich nicht vertrauen sollte. da es sich immer um potenzielle pädophile handeln kann. Schon seltsam, einem wildfremden Mann zu vertrauen, nicht?

Das Thema des Buches könnte man auch auf diesen Punkt aufbauen, das Vertrauen. Das Thema ist recht gut umgesetzt. Die  Geschwister Karo und Klaro vertrauen einander, die Gauner vertrauen einander und Karo und Klaro vertrauen dem Fremden, der ihnen zum Schluss in den Rücken fällt.

Der Schreibstil wirkt recht einfach. Man muss aber auch dazusagen, dass es in einer Zeit geschriben wurde, wo die Kinder nicht nur am Handy spielten, sondern draußen. Wurde außerdem für Kinder geschrieben, für die, die das Lesen erst gelernt hatten, für die,die die Serie auch im Telawischn geschaut hatten, für die,die erst Lernen müssen. Der Schreibstil- wie von einem dieser Kiddies- einfach, verständlich, kurz.

Der Autor hat ein bissi schwarz-weiß Denken in seinem Buch. Erwachsene böse, Kinder gut. Das ist - wie das meiste in diesem Buch- recht seltsam, da es eine Botschaft ist, die sich durch alle Bücher zieht. Theorie: Es gibt bei vielen Geschichten für die Bagage so einen Generationszwist. Ist das vielleicht eines der wichtigen Teile im Generationskonflikt? Wenn man das weglassen würde, gäbe es vermutlich auch keine Boomer mehr. Das Experiment ist aber leider nicht möglich, da schon zu viele mit diesen Geschichten anbendelt sein.


Fazit? Das Buch ist für Kinder recht empfehlenswert doch dennoch nicht allen weiterzuempfehlen. Jedoch bin ich nicht mehr bei der Bagage sondern bei den Erwachsenen.

Mittwoch

Talus: Die Hexen von Edinburgh

Autorin: Liza Grimm
ISBN:342652628X 
Im Verlag Knaur TB am 1.10.2020 erschienen
Rezensionsexemplar: Ja

                     


            

Quelle: goodreads.com

 

 

Inhaltsangabe:

Manchmal findet uns unsere Bestimmung erst, wenn wir nicht mehr nach ihr suchen

Erin arbeitet als Guide in Edinburgh. Sie führt Touristen in den Tunneln unter der Stadt herum, um sie dort mit Geistergeschichten zu unterhalten, aber natürlich glaubt sie selbst nicht an übernatürliche Kreaturen - bis sie eines Tages einem echten Geist gegenübersteht. Eine Begegnung, die sie beinahe das Leben kostet.
Für Erin beginnt damit eine Reise mitten hinein in echte Magie und zu gefährlichen Geheimnissen, die seit Jahrtausenden sicher bewahrt werden.
Dabei trifft sie auch auf den jungen Hexer Noah, den unerklärliche Katastrophen in der magischen Unterwelt zu Erin führen.
Könnte ein uralter Würfel mit ungeahnten Kräften der Auslöser für die Unglücke sein?

Je mehr Nachforschungen sie anstellen, desto tiefer verstricken sich Erin und Noah in ein Netz aus Lügen und Verrat, aus dem es kein Entkommen mehr zu geben scheint...

 

Quelle: goodreads.com

 

 

Über die Autorin:

Sie verwandelt Mythen in Bestseller: Liza Grimm ist das Pseudonym der deutschen Autorin Jennifer Jäger. Nach ihrem Abitur 2011 studiert sie in Würzburg und München Germanistik und schließt 2016 ihr Studium ab. 2018 erscheint ihr Debütroman unter ihrem Pseudonym, „Die Götter von Asgard“, der sofort zu einem der beliebtesten Bücher avancierte. In das Buch ist viel Recherche zur nordischen Götterwelt eingearbeitet, sodass Grimms Leidenschaft und Begeisterung für das Thema auf den Leser übertragen wird. Neben dem Schreiben betreibt sie einen YouTube-Kanal und arbeitet als Redakteurin und Marketingberaterin für Verlage und Autoren.

 

Quelle: lovelybooks.de

 

 

Meinung:

 

In diesem Buch geht es um 4 Gefährten, die alle aus verschiedenen Welten kommen, doch sind sie alle in gewissem Sinne gleich.

 

Es ist das dritte Buch der Autorin Liza Grimm, doch bei diesem ist eine entscheidende Sache anders. Die anderen 2, Helden von Midgard und Götter von Asgard, hatten mit Mythologie zu tun. In dieser Geschichte hatte Liza Grimm eine komplett eigene Welt, die in der Unterwelt spielt mit vielen verschiedenen Zirkeln und Magie, aus dem Nichts erschaffen.

 

Dies allein ist schon eine gewaltige Aufgabe, eine Welt, die zwar zum Teil in der Menschenwelt spielt, aber dennoch viele Elemente aus der neuerdachten Welt hat. In der Mitte von allem steht ein Würfel, der einem die Herzenswünsche erfüllt, Talus wird er genannt.

 

Doch Talus ist verschwunden. Was wohl passieren wird, wenn so ein Würfel verschwindet, kann man sich denken. Das ist im Grunde genommen die ganze Geschichte, die Quest den Würfel zu finden. Für das hat man 340 Seiten geschrieben. Etwas, das man in 200 Seiten aufarbeiten könnte. Etwas, das schnell erklärt ist. 

 

Ich finde gut, dass es einen besonderen Blick auf eine Figur gab, der einzige Mensch unter Magiern und Hexen, Erin. Denn sie ist kein normaler Mensch und auch keine Hexe, sie ist ein Mensch der Magie beherrscht.

 

Das Thema des Buches ist Wünsche wie weit man dafür gehen will.

 

Das Thema wurde gut umgesetzt, da es verschiedene Blickwinkel gibt. Die Protagonistin Erin hat als Wunsch eine Heilung ihrer Tante, auf der anderen Seite steht Lu mit dem Streben nach Macht. Selbstlos und egoistisch. Diese zwei Wege wurden aufgezeigt für Wünsche. Das würde aber zu weit ins philosophische Gehen, wenn man weiter über Wünsche diskutiert. Doch auch wird gut gezeigt, dass Erin die sich nichts sehnlicher wünscht, als dass ihre Tante lebt, am Schluss den Tod ihrer Freundin Karen und miterlebt, dass ihre Tante an der Schwelle des Todes ist. Dadurch wird gezeigt, dass ein jeder Wunsch seinen Preis hat.

 

Die Kombination der Figuren kam mir gleich bekannt vor aus zahlreichen anderen Büchern, Filmen und Serien. Es ist beispielsweise auch im Film Der Geheime Club der zweitgeborenen und sogar Harry Potter. Überall gibt es eine Gruppe, wo der Fokus auf einer Person liegt, die, obwohl sie zu Beginn die Welt nicht kennt, am Schluss der/die wichtigste Held*in ist. Und dieses altbewährte Rezept wurde auch hier wieder verwendet-

 


Zusammenfassend muss ich sagen, dass das Buch mich sehr enttäuschte. 1 von 5 Sterne. 


Dienstag

Interview zu Tausche Ehe minus gegen Freundschaft plus

 Hallo ihr lesenden Personen da draußen vor den Bildschirmen,



ich bin es mal wieder, euer Timmy. Heute habe ich eine Überraschung für euch. Am 23.11. ist das Buch tausche Ehe minus gegen Freundschaft plus von Thomas Korwa und Christian Purwien. Dieses Buch ist eine Liebeskomödie über zwei Frauen, die nach China reisen. Deshalb habe ich ein Interview für euch mit dem Autoren Thomas Kowa und Christian Purwien. Das Interview wurde von Thomas Kowa und mir geführt. Viel Spaß ;)


Ich habe gehört, dass ihr Musik macht. Was für eine Stilrichtung spielt ihr so?

Wir spielen Synthpop, wie er in den 80ern populär war mit Bands wie Depeche Mode, New Order oder Camouflage. Das haben wir damals auch schon gemacht und sind einfach dabei geblieben. Wer hören will, wie das klingt, kann einfach bei Bandcamp ein paar Songs von Purwien&Kowa streamen. https://purwienkowa.bandcamp.com

 

Was macht euren Musikstil aus?

Synth-pop war der erste populäre elektronische Musikstil, der viele andere Genres inspiriert hat, wie später, Techno oder Rave, selbst Euro-dance und heutzutage EDM. Aber wir sind uns einfach immer treu geblieben.

 

Wie seid ihr zum Schreiben gekommen?

Ich habe die Idee meines ersten Romans geträumt - "Schlafe tief", bei dem es um ein Medikament geht, mit dem man nur noch eine Stunde pro Tag schlafen muss. Inzwischen sind mehr als 10 Bücher von mir erschienen. Und als ich mit Christian dann nach vielen Jahren wieder Musik gemacht hab, haben wir beschlossen auch gleich ein Buch zusammen zu schreiben, "Pommes! Porno! Popstar!". "Tausche Ehe minus gegen Freundschaft plus" ist das dritte Buch, das wir zusammen geschrieben haben.

 

Euer Buch trägt den Titel Tausche Ehe minus gegen Freundschaft plus. Am Cover sieht man eine Frau und einen Mann. Wie steht ihr zu gleichgeschlechtlicher Ehe?

Wir finden, das Geschlecht sollte bei einer Ehe keine Rolle spielen. Wer sich liebt, sollte auch zusammen sein können, ob verheiratet oder nicht.

 

In eurem Buch kann man von einer Frau lesen, die sich ausgedacht hat, dass sie studierte. Findet ihr Studium oder Ausbildung besser, oder findet ihr beides gleich gut?

Beides hat seine Vorteile, ich, Thomas habe studiert, Christian eine Ausbildung, aber das sagt ja nur wenig über unsere Fähigkeit, im Leben zurechtzukommen. Leider kommt man heute bei vielen Berufen nicht mehr um ein Studium herum, obwohl eine praktische Ausbildung besser auf den Job vorbereiten würde.

 

Wenn ihr euer Buch in einem Satz zusammenfassen würdet, um was würde das Buch gehen?

Eine aberwitzige, rabenschwarze Komödie mit wagemutigen Heldinnen, die nach China reisen und der verdammten Liebe so richtig eins in die Fresse geben.

 

Habt ihr vor, demnächst ein weiteres literarisches Meisterwerk rauszubringen?

Momentan nicht, wir haben uns drei gemeinsame Bücher vorgenommen und wollten erst mal abwarten, was bis dahin passiert. Danach schauen wir dann weiter. Von mir, Thomas, wird es aber sicher weitere Bücher geben.

 

Wann spielt das Buch? Spielt es in einer Welt, die der unseren identisch ist?

Ja, wir fahren ja bei jedem Buch an die Orte, an denen sie auch spielen, beim ersten waren wir in Ibiza, beim zweiten in Las Vegas und dieses Mal in China, vor allem in Hongkong. Das war noch vor Corona, insofern spielt das Buch auch in unserer heutigen Zeit, aber eben ohne Corona.

 

Montag

Monatsrückblick November

 Hallo ihr lesenden Personen da draußen vor den Bildschirmen,


Ich bin es mal wieder, Timmy. Schon wieder ist ein Monat um. Auch wenn man morgen eigentlich das erste Türchen öffnen dürfte, schaut es lockdown-mäßig anders aus... Egal, um das geht`s hier nicht, es geht um das, was im letzten Monat gelesen wurde.

Insgesamt waren es 6 Bücher:

Sternenspringer- Die Universalschmiede von Johannes Seitz: 0 von 5 Sterne 

Spiderman: Homecoming- das Buch zum Film von Alexander Irvine: 4 von 5 Sterne

Wie Dirk B. lernte den Kapitalismus zu lieben von Olaf Schubert: 2 von 5 Sterne

Supergute Tage oder Die sonderbare Welt des Christopher Boone von Mark Haddon: 3 von 5 Sterne

Pu der Bär von Arthur Alan Mile: 5 von 5 Sterne

Queer Heroes: 53 LGBTQ-Held*innen von Sappho bis Freddie Mercury und Ellen DeGeneres von Arabelle Sicardi: 5 von 5 Sterne

Auch zu erwähnen ist, dass in diesem Monat der goodreads Choice awards war. Jedoch ist er nicht vorbei, das kommt morgen. Das war im November nicht vorbei, es endet, wenn der Dezember, die stille Zeit anfängt. Um es anzuteasen, kommt morgen eine Überraschung. Seid darauf mal gespannt.

Apropos Vorfreude: Ich habe kürzlich eine Seite eingerichtet. Coming soon... Dort könnt ihr nachlesen, welche Bücher so als nächstes kommen. Ihr findet die Seite entweder in dem Seitentab Coming soon... oder hier.

Die durchschnittliche Lesebewertung war 3 von 5 Sterne. Sind wir mal gespannt, ob der Dezember als Lesemonat perfekt wird. Wenn man sich die politische Situation so anschaut, ist es wahrscheinlicher, dass das Christkind und der Weihnachtsmann keine Geschenke mehr bringen. Aber um das soll es hier nicht gehen...

War der November für euch ein perfektes Lesemonat? Was war das Lieblingsbuch des letzten Monats? Welches habt ihr gelesen, das euch gar nicht gefallen hat? Lasst es mich wissen in den Kommentaren!

Ich geh dann mal wieder lesen

euer 
Timmy




Samstag

Der Timmy-Adventskalender

 Hallo ihr lesenden Personen da draußen vor den Bildschirmen,


ich bin es mal wieder euer Timmy mit einer neuen Nachricht für euch.

Es wird ein kleines Projekt im Dezember gestartet, der Timmy-Adventskalender.


Was ist der Timmy-Adventskalender?


Es wurde bisher jeden 2. Tag eine Rezension gepostet. Jedoch ist Winterzeit Lesezeit, somit wird im Dezember jeden Tag eine Rezension gepostet. Doch nicht nur das, ich werde jeden Tag auch eine Geschichte zum Thema Weihnachten posten, damit man sich auf das Fest einstellen kann. Das ist der Timmy-Adventskalender, der von 1. Dezember bis zum 24. auf euch zukommt. Klingt cool? Finde ich auch. Dann seid mal gespannt was da so kommt.





Ich geh dann mal wieder lesen, 


euer

Timmy

Donnerstag

Queer Heroes: 53 LGBTQ-Held*innen von Sappho bis Freddie Mercury und Ellen DeGeneres

Queer Heroes: 53 LGBTQ-Held*innen von Sappho bis Freddie Mercury und Ellen DeGeneres
Autor*in: Arabelle Sicardi
ISBN:3791374370 
Im Verlag am erschienen
Rezensionsexemplar: Ja




Inhaltsangabe:
Ein wichtiges Buch, das jungen Menschen Mut macht!

Entdecle die inspirierenden Geschichten von 53 queeren Künstlern, Schriftstellern, Innovatoren, Sportlern und Aktivisten von der Antike bis heute! Sie alle haben einen großen kulturellen Beitrag geleisten und zum Kampf für die Gleichberechtigung beigetragen.


Dieses stylisch illustrierte Buch feiert die Errungenschaften von LGBTQ-Menschen aus der ganzen Welt, aber erinnert auch daran, dass es nicht immer und überall einfach war und ist, zu seiner Identität zu stehen. Dynamisch gezeichnete Farbpoträts inspirierender Vorbilder ergänzen ihre Biografien, die von den spannenden Lebensgeschichten und unglaubelichen Erfolgen der 53 Mitglieder der LGBTQ-Community erzählen. Angefangen von Fredddie Mercurys Beitrag zur Musik und Ellen DeGeneres´ Coming-Out in ihrer eigenen TV-Serie über Jazz Jenning Leben als Transgender-Teen, bis hin zu Leonardo da Vincis "Mona Lisa". Dieses außergewöhnliche und einzigartige Buch zeigt Teenagernm dass alles möglich ist!

Mit erklärendem Glossar und weiterführenden Informationen und Quellen am Schluss.


Ausdruckstarke Poträts von: Freddie Mercury, Frida Kahlo, Alan Turing, Michelangelo, Sappho, Audre Lorde, Manvendra Singh Gohil, Emma Gonzalez, James Baldwin, Leonardo da Vinci, Alexander Wang, Subhi Nahas, Tove Jansson, Martina Navratilova, Sia, Tim Cook, Pedro Almodovar, Virginia Woolf, Tschaikowsky, Vikram Seth, Yotam Ottolenghi, Johanne Siguroardóttir, Marsha Johnson, Sylvia Rivera, David Bowie, Kasha Nabagsera, Lili Elbe, Matthew Borowski, Alvin Ailes, Harvey Milk, Wilem Arondeusm, Nergis Mavalvala, Rufus Wainwright, Marlene Dietrich, Didier Lestrade, Nabuko Yoshiya, Bayard Rustin, Claire Harvey, Barbara Jordan, Josephine Baker, k.d. Lang, Kristen Stewart, Jazz Lennings, Elio di Rupo, Oscar Wilde, Harish Iyer, Khalid Abdel-Hadi, Lana und Lilly Wachowski, Laith Ashley, Ellen DeGeneres und Portia de Rossi.

Quelle: goodreads.com


Über die Autor*in:

Arabelle Sicardi ist eine amerikanische feministische Mode- und Beauty-Autorin. Als Teenager hat sie einen Blog namens "Fashion Pirate" ins Leben gerufen, der Tumblr zum ..Modephilosophen und Schönheitsorakel" machte. Sie schreibt über Schönheit, Mode, Feminismus und Identität,

Quelle: Verlag


Meinung:


In diesem Buch wird von 53 Menschen erzählt, die besonders waren. 53 Menschen, die damals zu ihrer Zeit bereits im Bereich LGBTQ tätig waren, da sie selbst zu dieser Gemeinschaft dazugehörten. Unter anderem Leonardo da Vinci, Sappho, die mit dem Wort lesbisch zusammenhängt, der Erfinder des modernen Computers Alan Turing, die Autorin Virginia Woolf und noch viel viel mehr.

Die Geschichten zu jeder Person sind alle ähnlich aufgebaut. Zuerst wird die Person vorgestellt, dann wird erklärt, inwiefern die Person bei LGBTQ dabei war bzw. dabei ist, und in manchen Fällen noch ein Zitat. Ich finde es schade, dass alle Geschichten ähnlich aufgebaut werden. Ich hätte mir genau in diesem Fall etwas mehr Diversität der Formate gewünscht.

Im Buch wurden 53 Geschichten von Personen beschrieben, die einem Mut machen sollten. So war beispielsweise Alan Turing erst lange nach dem zweiten Weltkrieg verehrt, weil die Briten es nicht wollten, da er schwul war. Diese Geschichten zeigen auch, dass nicht eine Eigenschaft nur auf einer Seite liegen kann, sonder n bei allen Seiten. Diese Geschichten zeigen, dass egal wie finster die Zeit um einen ist, wenn man diese finstersten Zeiten übersteht, wird man später als Held*in geehrt. Beispielsweise Oscar Wilde wurde der Ruf wegen seiner Homosexualität zerstört. So musste er auch ins Gefängnis und wanderte 9 Jahre lang durch Europa, nirgendwo war er lang willkommen. Dennoch gilt er heute als einer der großen Autoren der großen Klasikerwie Das Bildnis des Dorian Gray. Am Beispiel von ihm sieht man, dass wenn man dunkelste Zeiten durchwandert, irgendwo ein Lichtblick erblickt. Diese Figuren sind inspirierend.

Dennoch will ich nicht zu weit über diese Figuren richten, da es sich hier nicht nur um Figuren aus einem Buch handelt, sondern um real existierende Personen. Wenn ich über diese richten würde, würde ich mich in eine Gottesrolle hineindrängen, und ich will kein Gott sein. Wir sind alle gleich (berechtig).

Das Buch ist bis auf den kleinen Punkt der diversen Formate eines der Meisterwerke, die ich 2020 gelesen habe. Es wird deshalb von mir empfohlen an alle, die Inspiration brauchen um selbst für die eigenen Rechte und die Rechte anderer einzutreten.



Dienstag

Pu der Bär

 Pu der Bär
Autor: Arthur Alan Mile
ISBN:3423703954 
Im Verlag dtv junior am 1.1.1999 erschienen
Rezensionsexemplar: Nein



Inhaltsangabe:
In zehn Kapiteln lernt der Leser die verschiedenen Tiere und ihre Eigenarten näher kennen. Im Mittelpunkt steht Pu, ein gutmütiger und immer hungriger Bär, der lustige Alltagssituationen erlebt. So steigt er auf der Suche nach Honig mit einem Ballon auf und muss dann von Christopher Robin gerettet werden. Seine Naschsucht führt dazu, dass er nach einem »kleinen Mundvoll« bei Kaninchen im Ausgang stecken bleibt und eine Woche lang warten muss, bis er wieder schlanker wird. Mit seinem Freund Ferkel erlebt der Bär ebenfalls spannende Abenteuer: Gemeinsam verfolgen sie in zunehmender Aufregung die sich ständig vermehrenden Spuren eines unbekannten Tieres rund um einen Baum, bis sich herausstellt, dass es ihre eigenen Spuren sind.
Quelle: goodreads.com


Über den Autor:
Alan Alexander Milne, auch bekannt als A. A. Milne, ist der Autor der bekannten Kinderbuch Reihe über »Winnie der Puh«. Er wurde am 18. Januar 1882 in London geboren. Bis 1903 studierte er am Trinity College in Cambridge Mathematik und arbeitete einige Zeit als freier Journalist. Nach dem Krieg wurde er als Theaterautor und bedeutender Kinderlyriker bekannt. Durch die Stofftiere seines Sohnes Christopher Robin dachte er sich den Weltliteraturklassiker »Winnie the Pooh« aus. Am 31. Januar 1956 starb A. A. Milne in Hartfield, Sussex.
Quelle: lovelybooks. de

Meinung: 
Dieses Buch ist eines der Klassiker der Kinderbuchliteratur. Es ist die Geschichte um den kleinen gelben Bären ohne Verstand, Winnie Pooh, und sein bester Freund Christopher Robin, die gemeinsam Abenteuer im Hundertmorgenwald. 

Es werden hierzu jedoch keine großen Spoiler geben, damit du, wenn du das Buch lesen willst, nicht zu sehr gespoilert wirst, sondern nur ein kleiner Überblick , damit Spannung aufgebaut wird. Findest gut? Ich auch- also los ;) 

Das Buch ist eine Sammlung von kleinen Geschichten, die sich der Vater von Christopher Robin ausdenkt und Christopher Robin und seinem Teddybären Puh erzählt. Das wirft die Frage auf, ob in der Welt, in der das Buch spielt, die anderen Tiere erfunden sind. Eine jede Geschichte ist mit einem Abenteuer aufgebaut, das gut endet und eine Moral mit sich bringt. Das finde ich gut, da es nicht nur eine Ebene der Geschichte ist sondern auch eine Ebene der Moral ist.

Die Geschichte ist recht schnell erzählt: Mal entdecken Christopher Robin, Puh, I-aah, Ferkel, usw. den Nordpol, mal gibt es ein Riesenunwetter, mal hat I-aah Geburtstag, usw. Jede dieser kleinen Geschichten ist nett aufbereitet und obwohl es zu den Kinderbüchern zählt nicht nur für Kinder. Die Botschaften wie: "Sei immer nett zu anderen" ist für Groß und Klein gleichsam wichtig, vor allem nach einer langen Zeit des Social Distancings.

Obwohl die Botschaften des Buches für alle gleich wichtig sind, ist es für Kinder geschrieben und das merkt man. Keine Sätze, die aus mehreren Gliedsätzen bestehen, keine Sätze, die lang sind, sondern einfache, kurze Sätze wie: "Pooh schaute begeisternd zu." So ist das Buch geschrieben. Doch es störte mich nicht, da es eine spontane Geschichte war, die für Christopher Robin ausgedacht wurde. 

Zusammenfassend kann man sagen, dass das, was bei Disney unter dem Namen "Puh der Bär" verkauft wird, nicht exakt dem entspricht, was in diesem Buch erzählt wurde. Unter anderem fehlt die Figur Tigger.  Doch das ist nicht weiter schlimm. Das Buch ist von der ersten bis zur letzten Seite voll herzerwärmender Weisheiten. Ich empfehle es jedem zu lesen, der auch als Kind die Winnie-Pooh-Filme gesehen hat.